Mann züchtet vom Aussterben bedrohte Pferderassen

Großes Engagement und viel Hingabe sind nötig, wenn man sich die Pferdezucht zur Aufgabe macht, vor allem dann, wenn es um die Zucht von Pferderassen geht, die vom Aussterben bedroht sind.

Was man dazu benötigt? Die nötige Zuversicht und das richtige Futter. Nicht nur exotische Tiere wie Tiger oder Nashörner sind heute vom Aussterben bedroht. Weltweit gibt es auch eine ganze Reihe von Pferderassen, deren Bestand extrem gefährdet ist. Ein Mann aus Nordrhein-Westfalen hat sich deshalb vor einiger dazu entschlossen, dieser Misere entgegenzuwirken.


Die Rede ist von Manfred Rohr. Der ehemalige Bergmann betreibt einen Hof am Rande der Stadt Gladbeck, eine Kleinstadt im nördlichen Ruhrgebiet. Er hat sich besonders auf das Züchten von westfälischen Kaltblütern, vor allem Tiere der vom  Aussterben bedrohten rheinisch-deutschen Kaltblüter spezialisiert. Schon vor vielen Jahren kam er daher zu seinem ersten Pferd und mit der Zeit entstand das Interesse für die Zucht. Die Begeisterung hielt bis heute an und so erweiterte sich die Herde des Gladbeckers in den Jahren immer wieder stetig, und den Pferden geht es gut.


Auf dem Hof des Gladbeckers haben die Pferde alles, was sie für ein schönes Leben benötigen: Viel Platz, ausreichend Zuwendung und Streicheleinheiten und natürlich genügend Futter, denn das ist enorm wichtig, wenn man eine bedrohte Pferdeart mehr oder weniger vor dem Aussterben bewahren will. Nur durch die optimale Fütterung mit dem richtigen Futter bekommen die Tiere alle notwendigen Nährstoffe, Mineralien, Spurenelementen und Vitamine, die sie für ihre Gesundheit benötigen. Das Futter gibt ihnen Kraft und macht aus ihnen ansehnliche und vor allem gesunde Tiere. Wie die Pferde von Manfred Rohr. Dafür wurden sie in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet.



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KW 42 - Donnerstag, 19. Oktober 2017
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